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Diabetes mellitus

Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus lässt sich durch chronisch erhöhte Blutzuckerspiegel charakterisieren. Chronisch erhöhte Blutzuckerwerte schädigen das Herzkreislaufsystem durch Verursachung von Gefäßverkalkung („Arteriosklerose“). Herzerkrankungen treten bei Diabetikern häufiger auf und sind gefährlicher als bei stoffwechselgesunden Menschen. Beim Diabetes mellitus erhöht ist insbesondere das Infarktrisiko. Werden erhöhte Blutzucker und -fettwerte nicht regelmäßig behandelt, kann der Diabetes mellitus Folgeerkrankungen auslösen und tödlich enden.

Langfristig beeinträchtigten unterschiedliche Faktoren die regenerierenden Vorgänge des Körpers. Auf zellulärer Ebene beeinträchtigen hohe Blutzuckerspiegel die Herstellung von Proteinen, die Ausschüttung von Hormonen und die Aktivierung von Immunzellen. Ein folglich heruntergeregeltes Immunsystem steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der durchschnittlich erhöhten Infektanfälligkeit des Diabetespatienten. Die nachhaltige Schädigung des Gefäßsystems und das aktivierte Gerinnungssystem mündet in eine im Durchschnitt deutlich erhöhte Herzinfarktrate bei Patienten mit Diabetes mellitus. Übergewicht und hohe Cholsterinwerte fördern vor allem bei Diabetikern Herzerkrankungen. Zudem sind Bluthochdruck und Rauchen gefährlicher als bei Nichtdiabetikern.