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GLOSSAR

Intervention

In der Herzkreislaufmedizin bedeutet eine Intervention (von lat. Intervenire = dazwischenschreiten, sich einschalten) ein minimal-invasiver Eingriff mittels Drähten, Ballonkathetetern, Stents etc. Die Intervention ist minimalinvasiv und erfolgt durch Gefäßpunktionen über Katheter etc. (im Gegensatz zur Operation, bei der die behandlungspflichtige Struktur durch relativ größere Hautschnitte freigelegt wird, um behandeln zu können). Koronarinterventionen sind Eingriffe an den Herzkranzgefäße, Klappeninterventionen z. B. im Sinne von katheterbasierter Ballonvalvuloplastie (Klappensprengung), MitaClipping oder katheterbasiertem Klappenersatz (z. B. TAVI). In der Herzkreislaufmedizin erfolgen Interventionen überwiegend auf dem Boden einer zunächst durchgeführten Angiographie (Gefäßdarstellung), die den behandlungspflichtigen Bereich erst erkennbar macht. Interventionen wie Ballonerweiterung und Stentimplantation erfordern in der Regel eine anschließende Einnahme zusätzlicher Gerinnungshemmer.