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Licht-Reflexions-Rheographie

Licht-Reflexions-Rheographie

Licht-Reflexions-Rheographie

Die Licht-Reflexions-Rheographie dient dem Ausschluss, der Diagnosestellung sowie der Verlaufskontrolle bei Chronisch Venöser Insuffizienz (CVI). Bei diesem Verfahren muss der Patient einfache Bewegungen wie z. B. Kniebeugen oder Fußkippen durchführen. Durch die Kontraktion der Beinmuskeln wird das Blut in Richtung Herz bewegt, so dass sich die Venen entleeren. In der Bewegungspause füllen sich die Venen hingegen wieder. Während der Untersuchung sendet ein Messgerät auf dem zu untersuchenden Areal ein Infrarotlicht aus, das zur Messung der Schwankungen des Blutvolumens in den Venen eingesetzt wird. Aufgrund seiner spezifischen Wellenlänge von 940 Nanometern wird das Infrarotlicht besonders gut von dem roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) in den äußeren Venengeflechten absorbiert. Die jeweilige Lichtreflexion wird wiederum von einem Sensor als Signal aufgenommen und als elektrische Spannung dargestellt. Die Schnelligkeit der Wiederauffüllung der Venen gibt Auskunft über ihren Funktionszustand: Je schneller sie sich füllen, desto größer ist die Gefäßschädigung. In der Regel sollte die Füllung mehr als 25 Sekunden dauern.