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OCT

OCT

Die optische Kohärenztomographie (OCT) erfolgt ggf. im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung. Bei der OCT werden mithilfe von Infrarotlicht anatomische Bilder und automatisierte Messungen der Herzkranzgefäße geliefert. Die Auflösung der OCT-Bildsequenzen ist dabei ca. zehnmal höher als die der IVUS-Bildsequenzen. Während einer Koronarintervention kann die OCT anatomische Informationen ergänzen und bspw. zu FFR-basierten funktionellen Daten beitragen. Im Ergebnis liefert OCT automatisierte, äußerst präzise Messungen, die bei der Dimensionierung und Platzierung des Stents sowie bei der Planung des Eingriffs hilfreich sein und somit zum Erfolg der Maßnahme beitragen können.

Dem Kardiologen bietet sich bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung eine außerordentlich präzise Beurteilbarkeit von Verengungen (Stenosen) der Herzkranzgefäße, des Ausmaßes der Gefäßverkalkung, der Erkennung von Gefäßeinrissen (Dissektionen) und der exakten Stentlage.

Für eine OCT wird ein Führungsdraht in das zu untersuchende Kranzgefäß gelegt. Über diesen Draht wird ein Infrarotlicht-Katheter eingeführt und bis hinter das zu untersuchende Gefäßsegment vorgebracht. Durch den anschließenden Rückzug des Ultraschallkristalls lässt sich die Wandstruktur des so untersuchten Kranzgefäßes analysieren. Während der OCT-Untersuchung wird eine geringe Menge an Kontrastmittel (ca. 10-20ml) in das betroffene Herzkranzgefäß appliziert, um die angestrebte hohe Bildqualität zu ermöglichen.

OCT

Die Abbildung zeigt oben den per OCT dargestellten Gefäßquerschnitt und unten den Gefäßlängsschnitt. Zu erkennen ist die vergleichsweise hohe räumliche Auflösung, die eine sehr genaue Darstellung der Gefäßinnenhaut ermöglicht.