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Pulmonalisangiographie

Pulmonalisangiographie

Pulmonalisangiographie

Die Lungenschlagadern (Pulmonalarterien) führen sauerstoffarmes Blut aus dem rechten Herzen in die Lungen. Auch diese Gefäße können erkrankt sein, so dass es z. B. zu Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) kommt. Werden die Lungenarterien durch ein Blutgerinsel (Lungenarterienembolie) verlegt kann es zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen.

Im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung kann z. B. bei Verdacht auf Lungenarterienembolie eine Pulmonalisangiographie durchgeführt werden. Sie dient der kontrastverstärkten Dartstellung der Lungenschagadern – zum Nachweis oder Ausschluss einer relevanten Lungenarterienembolie. Bei Nachweis kann im Rahmen einer Pulmonalisangiographie eine lokale Lysetherapie erfolgen und evtl. eine mechanische Fragmentierung (Zerkleinerung) des Blutgerinsels versucht werden.

Die Filme A – B zeigen eine Pulmonalisangiographie.

A – Diese Sequenz zeigt eine Pulmonalisangiographie (unter Verzicht auf DSA) der rechten Lungenstrombahn – ohne Nachweis einer relevanten Lungenembolie.

B – Diese Sequenz zeigt eine Pulmonalisangiographie (unter Verzicht auf DSA) der zentralen Lungearterie mit ihren großen Hauptästen der linken und rechten Lunge. Relevante Lungenarterienembolien können weitgehend ausgeschlossen werden.