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Schaumsklerosierung der Varizen

Schaumsklerosierung der Varizen

Schaumsklerosierung der Varizen

Bei Patienten mit kleinen oder wiederkehrenden Krampfadern (Varizen) nach Voroperation sowie Besenreisern führen wir eine Sklerosierung durch. Es ist eine Methode zur Verödung von Krampfadern, bei der normalerweise eine geringe Menge eines flüssigen Verödungsmittels in das Gefäß gespritzt wird. Dadurch verklebt die Flüssigkeit die Gefäßwände miteinander, was im Verlauf zur gänzlichen Auflösung der Vene führt. Eine moderne Methode stellt dabei die Schaumsklerosierung dar. Bei dieser wird das flüssige Verödungsmittel in geringer Menge mit Luft versetzt, aufgeschäumt und durch eine dünne Nadel in das Gefäß injiziert. Der Schaum verdrängt das Blut im Gefäß und verklebt dessen Wände sofort. Vorteil: Im Gegensatz zu dem flüssigen Verödungsmittel wird es nicht vom Blut verdünnt und kann somit auch nicht ins tiefe Venensystem geschwemmt werden. Die Behandlung ist deshalb so gut wie frei von Nebenwirkungen und führt zügig zum gewünschten Erfolg. Sie ist zudem schmerzfrei und kann lediglich zu leichtem Brennen bei Injektion oder kleineren Blutergüssen führen, die innerhalb weniger Wochen wieder verschwinden. Seltener treten hingegen Entzündungen und Narbenbildungen der Haut sowie neue Besenreiser auf.

Um den Behandlungserfolg zu unterstützen, sollten 48 Stunden nach dem Eingriff feste Kompressionsstrümpfe getragen werden. Weiterhin empfehlen wir, diese einen Monat lang tagsüber zu tragen, um ein endgültiges Verkleben der Venenwände und deren vollständige Resorption durch den Körper zu gewährleisten. Das Vorgehen dabei und der Erfolg des Therapieverfahrens hängt stets von individuellen Faktoren auf Seiten der/des Patientin/en ab – so z. B. von der Krampfaderdicke und deren Verlauf. Nach intensiven Untersuchungen entscheiden wir deshalb gemeinsam mit dem Patienten, ob eine Krampfaderentfernung via Flüssigkeit oder Schaum, Lasertherapie oder als minimalinvasiver Eingriff erfolgen soll.