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Stress-Echokardiographie

Stress-Echokardiographie

Stress-Echokardiographie

Die Stress-Echokardiographie dient – mit Hinblick auf den Herzmuskel – der sogenannten Ischämie- und Vitalitätsdiagnostik und – mit Hinblick auf Klappenfehler – ihrer genaueren Beurteilung. Die Echokardiographie erfolgt dabei während einer körperlichen (ergometrischen) aber gelegentlich auch pharmakologischen Belastung. Mit der körperlichen Belastung erhöht sich die Herzleistung, und der Sauerstoffbedarf im Herzmuskel steigt. Echokardiographisch lassen sich insbesondere die linke Herzkammer und ihre verschiedenen Wandabschnitte analysieren. Infolge bedeutsamer Herzkranzgefäßverengungen kommt es zu Durchblutungsstörungen im Herzmuskel, die sich während der Stressechokardiographie als Wandbewegungsstörungen erkennen lassen.

Während der rund 30-minütigen computergestützten Ultraschalluntersuchung müssen Patienten in halbliegender Position Fahrradfahren – ähnlich einem Belastungs-EKG. Bestehen Knie- oder Hüftprobleme, erfolgt eine pharmakologische Belastung: Durch stufenweise Dosissteigerung des gewählten kreislaufsteigernden Medikaments kommt es zum Anstieg von Herzfrequenz und Pumpkraft. Wir ermitteln dabei Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, die sich als Herzwandbewegungsstörung dokumentieren und bestimmten Herzkranzgefäßen zuordnen lassen.

Zur Untersuchung sollten Patienten nüchtern erscheinen und sechs Stunden vor dem Eingriff weder Getränke noch Nahrungsmittel zu sich nehmen. Herzmedikamente sollten nur nach Rücksprache mit uns abgesetzt werden. Wie bei einem Belastungs-EKG empfiehlt es sich, Turnschuhe und Sporthose mitzubringen. Da wir gelegentlich während der Untersuchung Medikamente verabreichen, kann die Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr eingeschränkt sein. Wir bitten daher, sich abholen zu lassen.